Watched on Sunday October 19, 2014.

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"I am human too. Why should I be any different?"

Der geniale und erfolgreiche Inspektor Chan Kwai Bun verliert seine Marke, nachdem er sich vor den Augen der versammelten Kollegen ein Ohr abgeschnitten hat und es seinem Captian zur Pensionierung schenken wollte.
Einige Jahre später verschwindet ein Inspektor während seines Einsatzes spurlos. Kurze Zeit später werden mit seiner Waffe eine ganze Reihe von Überfallen begangen. 
Grund genug um Bun zurückzuholen und ihn zusammen mit dem noch jungen Inspektor Ho Ka On auf den Fall anzusetzen.

Auffällig ist vor allem die wundervolle Kinematografie des Films. Die Aufnahmen in den dunklen Ecken und Straßen von Hong Kong sind bestaunenswert und unterstreichend die erzählweise Sinnvoll.  

Während die Ausgangangslage des Films noch ziemlich 08/15 klingt, stellt sich schnell im Verlauf der Handlung heraus warum Hong so erfolgreich ist: Er besitzt die Fähigkeit die verschiedenen Persönlichkeiten einer Person zu sehen und damit ihre inneren Konflikte und die sich daraus ergebenden Motivationen zu verstehen. 
Dieser übernatürliche Aspekt verleiht dem Thriller einen besonderen Reiz.
herausgestellt.
Die Fähigkeit hat sich für mich nämlich auch als größtes Problem des Films herausgestellt.
Während zum Anfang des Films die Detektivarbeit noch einen spannenden Handlungsbogen aufbaut wird der Fall im Endeffekt später nur noch sprunghaft durch die Eingebungen von Hong gesteuert. Es ist jedoch bei weitem nicht Buns einzige Macke.
Nach und nach erfährt man mehr über den “Mad Detective” und seine ganz eigenen Dämonen. Diesen persönliche Aspekt der Handlung empfand ich auch als gelungensten Teil des Films.

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theacademy:

Happy 20th birthday, Pulp Fiction!

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Watched on Sunday October 12, 2014.

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Watched on Saturday October 11, 2014.

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Stylisch ansprechend bedient der Film so sämtliche Western Klischees, aber versäumt es etwas mit den Charakteren und/oder dem Szenario zu machen oder dem Genre auch nur Ansatzweise eine eigene Note mitzugeben.

Das Finale fühlt sich dann an wie ein Counterstrike Match auf einer ziemlich coolen Map.

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David Fincher - And the Other Way is Wrong

Nachdem Murnau in den USA mit “Sunrise” einen ziemlichen Erfolg erreicht hatte, drehte er mit 4 Devils seinen zweiten Film bei den Fox Studios.
Auch 4 Devils schlug beim Publikum ein. Leider wird man heute kaum noch jemanden treffen der davon berichten kann (Den wenigen Logs bei Letterboxd rufe ich ins Gesicht: Lügner!), denn der Film ging komplett verloren. Es gibt viele Gerüchte darum wie das passieren konnte. 

Janet Bergstroms Dokumentation beschäftigt sich jedoch nicht mit ihnen und will auch keine Hintergrunddokumentation sein.
Vielmehr rekonstruiert Janet Bergstrom
 die Handlung und die Stimmung des Films mithilfe des Skriptes, Produktionsfotos und Storyboards. Lediglich im Vor- und Nachwort geht sie auf die verschiedenen Versionen des Films und die Zuschauerreaktionen zum damals umstrittenen Ende ein.

Nach Abschluss der Produktion begann Murnau mit der Arbeit an “City Girl” und überwarf sich dabei vollständig mit Fox. Das Studio entwickelte daraufhin ohne sein Mitwirken eine Tonversion und ein neues romantisiertes Ende. 
Bei einem Brand gerieten die Hauptnegative des Films in Flammen. Die Überlieferungen behaupten nun das Hauptdarstellerin Mary Duncan sich den Film 1948 von Fox lieh und bei einer Party in einen Fluss geworfen haben soll. (Das ist aber unbestätigt, andere behaupten das die Famile Duncan die Kopie bis heute versteckt) Erst danach soll man bei Fox festgestellt haben das es sich dabei um die letzte Kopie des Films gehandelt hat. 
Soll sich jeder dabei denken was er will, diese Dokumentation legt nahe das es sich dabei um einen der größten Verluste der Stummfilmzeit gehandelt haben mag.

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S U S P I R I A | 1 9 7 7

Wenn mich demnächst nochmal jemand fragt was ich den bloß an Stummfilmen finden würde, dann ist Sunrise der Film den ich dieser Person zeigen würde.
Der Film setzt keine technischen Meilensteine, dafür holt er aber alles aus der verfügbaren Technik heraus und perfektioniert das emotionale Geschichtenerzählen wie es nur mit Stummfilmbildern möglich ist.

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