Archiv für November 2009

Trailer: Greenberg

Vincent Vega am Mittwoch, 25. November 2009

Greenberg wird die nächste Komödie mit Ben Stiller. Meine güte, wenn man gerade Verrückt nach Mary geguckt hat wirkt er plötzlich dreimal so alt. Oder machen das die grauen Haare?

Verwandte Artikel

Trailer: Clash of the Titans

Vincent Vega am Dienstag, 17. November 2009

Hier wurde noch nicht drüber berichtet, aber “Clash of the Titans” dürfte einer der nächsten großen Actionfilme werden.

Das Remake von Desmond Davis gleichnamigen Film aus dem Jahr 1981 (Hab ich noch nie gesehen, kann den jemand empfehlen?) folgt lose dem griechischen Mythos um Perseus und seinem Kampf gegen die Medusa.
Dabei wird nicht mit Spezialeffekt und Action gegeizt. Das war auch zu erwarten, denn die Regie übernimmt der Franzose Louis Leterrier, der bisher mit “Transporter 2” und “The Incredible Hulk” Erfahrung gesammelt hat. Ich hoffe mal dass dieser Film deutlich besser wird.

Verwandte Artikel

Schon gesehen? : (500) Days of Summer

Vincent Vega am Sonntag, 15. November 2009
500 Days of Summer Poster (500) Days of Summer
Cast:

Regie: Marc Webb
Erscheinungsjahr: 2009
Produktionsland: USA

Handlung:

In (500) Days of Summer begleiten wir die Beziehung zwischen Tom (Joseph Gordon-Levitt), der sich während seines Architekturstudiums als Grußkartenautor über Wasser hält, und Summer (Zooey Deschanel) ab dem Zeitpunk in dem sie mit ihrer leichtblütigen Art in sein Leben tritt durch alle hoch und tiefs bis zum bitteren Ende.

Das große Problem der beiden: Tom glaubt an die große „Disney-Liebe“, während Summer jeglichen glauben an so etwas verloren hat. Trotzdem lässt sie sich auf eine beziehungsartige Verbindung mit Tom ein aber schafft es nie das letzte Hintertürchen zu schließen.

Review:

“You should know up front: this is not a love story” Mit diesen Sätzen wird Marc Webbs Filmdebüt (500) Days of Summer eingeleitet. Und mit ihnen wird bereits das Ende besiegelt. Ein Film der so anfängt kann ja schließlich nicht gut enden. Oder doch?

Ein bisschen schwindelt der Ansager mit seiner Behauptung, denn (500) Days of Summer ist im Kern doch eine Liebesgeschichte. Aber halt auch keine Schnulze, mehr findet er Platz an Seite von „High-Fidelity“ im Stiel der Indie-Romantik. Unterstützt wird dieser Eindruck von dem klasse Indie, Brit-pop Soundtrack bei dem sich Musiker wie „Wolfmother“, „The Smiths“ und „Doves“ die Klinke in die Hand drücken.
Das besondere an dem Film ist die clevere Erzählweise. Die 500 Tage werden nämlich nicht chronologisch erzählt, sonder viel mehr Thematisch. So springt die Uhr immer wieder zwischen den ersten 400 Tagen hin und her, zeigt das Ende der Beziehung und erklärt das verhalten dann an Situationen aus deren Beginn oder umgedreht. Dabei wird der Zuschauer nicht etwa verwirrt, sondern seine Aufmerksamkeit wird geschärft und auf die Dinge gelenkt die Autor Michael H. Webber ihm gerade erzählen möchte. Und nach jeder Episode versteht man ein bisschen besser…
Lediglich die letzten Tage hebt er sich wirklich bis zum Schluss auf, so wird man als Zuschauer, obwohl man immer die einleitenden Worte „this is not a love story” im Hinterkopf hat, doch noch angehalten mitzufiebern und den beiden ein gutes Ende zu wünschen.
Bei der Erzählung beschränkt er sich auf die Sicht von Tom und stellt den Zuschauer mit Summers verhalten vor immer neue Rätsel. Zwar werden ihre Beweggründe im Ansatz erklärt doch im ganzen bleibt Summer „die Frau, das unbekannte Wesen“, wie es den meisten von uns nur zu bekannt sein dürfte.

Tom und Summer an der Bar

Den größten Charme versprüht der Film dabei durch die perfekte Besetzung der beiden Hauptcharaktere. Deschanel und Gordon-Levitt wirken als wäre der Film für sie geschrieben worden. Man kauft ihnen ihre Charaktere ohne zu zögern ab und kann sie mit ihren ach so menschlichen Handlungsweisen identifizieren.

Ganz ohne Kritik, kann man dann aber doch nicht bleiben. Denn die Sprunghafte Erzählweise kann nur bedingt über die sehr gradlinige Story hinwegtäuschen. Echte Überraschungen bleiben die Seltenheit.

Auch die Endbotschaft ist nicht neu: Gefühle kann man nun mal nicht erzwingen. Doch diese wurde ungewöhnlich und unterhaltsam verpackt und das ist damit gleichzeitig die große Stärke des Films. Es bleibt am Zuschauer zu entscheiden: Wer hatte den nun die richtige Vorstellung von Liebe? Tom oder Summer?

Gesamt Wertung:

g5

k1 Vincent Vega

Verwandte Artikel