Eine kleine Premiere. Dies ist die erste Review des Blogs zu einer Serie. Die erste Staffel von „Pretty Little Liars“ lief auf dem amerikanischen Sender ABC Family. … Und das merkt man der Serie an.
Archiv für die Kategorie „Reviews“
Serie: Pretty Little Liars
Vincent Vega am Dienstag, 12. Oktober 2010Schon gesehen?: Fish Tank
Vincent Vega am Mittwoch, 2. Dezember 2009 |
Fish Tank Cast:
Regie: Andrea Arnold Produktionsland: England |
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| Handlung: Mia ist 15 Jahre alt und eine klare Einzelgängerin. Sie hat es nicht leicht, denn ihre Mutter ist mit der Erziehung von ihr und ihrer kleinen Schwester Tyler alleine und damit oft überfordert. Zuflucht sucht Mia im HipHop-Tanz. Eines Tages bringt ihre Mutter ihren neun, attraktiven, Freund Connor mit nach Hause und alles ändert sich. Tyler schließt ihn sofort ins Herz und die Familie scheint zusammenzuwachsen. Selbst Mia versteht sich gut mit Connor und findet zum ersten mal jemanden der sich für sie interessiert. Die Probleme beginnen als Mia feststellt das sie sich in ihn verliebt hat… |
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| Review:
Der Film „Fish Tank“ ist Andrea Arnolds Beitrag zu den Filmfestspielen in Cannes 2009 gewesen. Fish Tank ist aus der Perspektive von Mia gedreht. Ein mutiges Unterfangen dabei für diese Rolle Katie Jarvis, eine vollkommene Neuschauspielerin einzusetzen. Aber Arnolds hat in ihr ein echtes Schauspieltalent gefunden, die selbst neben alten Hasen wie Michael Fassbender eine gute Figur macht. Mit ihr fühlt der Zuschauer sich in die Welt der pubertären Teenager zurück, wird verwickelt in ihre Probleme und daran erinnert das sie doch keine einfache Zeit war, diese Jugend. Das eine Ding, das ihr wirklich Spass macht ist das Tanzen. Zu Hip hop klängen bewegt sie sich und studiert Nachmittage lang Tanzschritte ein. Aber auch hier bleibt sie lieber für sich, und ist sich ihres Talentes nicht wirklich bewusst, bis Connor sie dadrin bestärkt. |
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Gesamt Wertung:
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Verwandte Artikel
Schon gesehen? : (500) Days of Summer
Vincent Vega am Sonntag, 15. November 2009 |
(500) Days of Summer Cast: Regie: Marc Webb |
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| Handlung:
In (500) Days of Summer begleiten wir die Beziehung zwischen Tom (Joseph Gordon-Levitt), der sich während seines Architekturstudiums als Grußkartenautor über Wasser hält, und Summer (Zooey Deschanel) ab dem Zeitpunk in dem sie mit ihrer leichtblütigen Art in sein Leben tritt durch alle hoch und tiefs bis zum bitteren Ende. Das große Problem der beiden: Tom glaubt an die große „Disney-Liebe“, während Summer jeglichen glauben an so etwas verloren hat. Trotzdem lässt sie sich auf eine beziehungsartige Verbindung mit Tom ein aber schafft es nie das letzte Hintertürchen zu schließen. |
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| Review:
“You should know up front: this is not a love story” Mit diesen Sätzen wird Marc Webbs Filmdebüt (500) Days of Summer eingeleitet. Und mit ihnen wird bereits das Ende besiegelt. Ein Film der so anfängt kann ja schließlich nicht gut enden. Oder doch? Ein bisschen schwindelt der Ansager mit seiner Behauptung, denn (500) Days of Summer ist im Kern doch eine Liebesgeschichte. Aber halt auch keine Schnulze, mehr findet er Platz an Seite von „High-Fidelity“ im Stiel der Indie-Romantik. Unterstützt wird dieser Eindruck von dem klasse Indie, Brit-pop Soundtrack bei dem sich Musiker wie „Wolfmother“, „The Smiths“ und „Doves“ die Klinke in die Hand drücken. Den größten Charme versprüht der Film dabei durch die perfekte Besetzung der beiden Hauptcharaktere. Deschanel und Gordon-Levitt wirken als wäre der Film für sie geschrieben worden. Man kauft ihnen ihre Charaktere ohne zu zögern ab und kann sie mit ihren ach so menschlichen Handlungsweisen identifizieren. Ganz ohne Kritik, kann man dann aber doch nicht bleiben. Denn die Sprunghafte Erzählweise kann nur bedingt über die sehr gradlinige Story hinwegtäuschen. Echte Überraschungen bleiben die Seltenheit. Auch die Endbotschaft ist nicht neu: Gefühle kann man nun mal nicht erzwingen. Doch diese wurde ungewöhnlich und unterhaltsam verpackt und das ist damit gleichzeitig die große Stärke des Films. Es bleibt am Zuschauer zu entscheiden: Wer hatte den nun die richtige Vorstellung von Liebe? Tom oder Summer? |
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Gesamt Wertung:
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Verwandte Artikel
Review – Oben
Vincent Vega am Freitag, 18. September 2009 |
Oben
Regie: Pete Docter Produktionsland: USA |
| Handlung: Schon als Kinder haben Carl Fredricksen und seine Frau Elli von dem großen Abenteuer geträumt. Gemeinsam wollten sie nach Südafrika reisen um dort die Paradiesfälle zu erforschen.Doch dazu soll es nie kommen und seit dem Tod von Elli ist Carl ein gebrochener einsamer Mann. Nur selten verlässt er noch sein Haus und das treiben um ihn herum schert ihn wenig. In seinem Leben sieht er nur ein Haufen verpasster Chancen und macht sich Vorwürfe seiner Frau nicht das Leben geboten zu haben von dem sie beide geträumt hatten.Als man ihn dann aber aus seinem Haus vertreiben und ins Altersheim stecken will beschließt er eine letzte große Fahrt zu unternehmen. Als ehemaliger Ballonverkäufer bindet er eine riesige Menge Ballons in seinem Kamin fest und hebt mitsamt seines Hauses ab… Richtung Paradiesfälle.
Zusammen mit einem Blinden Passagier, dem über gewichtigen Pfadfinder Russel, erlebt er wahre Abenteuer, trifft Helden aus Kindestagen und und muss einige Schwierigkeiten überwinden. |
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| Review: „Sein Leben lang träumt Carl Fredricksen von einem großen Abenteuer und heute startet sein Abenteuer durch“.Mit diesen Worten leitet Pixar den Trailer ihres 10ten Animationsfilms „Oben“ ein. Schickten sie in ihren früheren Filmen Spielzeuge in die Welt hinaus, Monster unter die Betten von Kindern oder sprechende Autos auf die Rennpiste ist der Star des neusten Films ein, zu beginn, griesgrämiger alter Mann der nicht mehr mit der Welt klarkommt in der er lebt. Kann das klappen? Bestens sogar. Mit „Oben“ hat Pixar ein würdigen Jubiläumsfilm geschaffen. Dabei setzen sie auf eine alt bewerte Mischung aus Kinderunterhaltung, gespickt mit Themen die auch das ältere Publikum bei Laune halten. Doch dieses mal gehen sie dabei sogar noch einen Schritt weiter.
Carl Fredricksen , der Star des Films, mach das wovon viele träume. Er bricht aus seinem Alltag aus, erlebt Abenteuer und verwirklicht seinen Kindheitstraum, um dabei zu merken das nicht immer alles so ist wie man es sich in seiner Fantasie ausmalt. Doch die lebensbejahende Weisheit am Ende bleib natürlich nicht aus. Der Humor kommt auch in diesem Werk nicht zu kurz und entlockt je nach Generation an unterschiedlichen stellen Lacher, doch in langen Passagen stellt Pixar Fredricksen und die Motive aus denen er diese Reise antritt in den Vordergrund. Denn nicht nur er hat sein leben lang auf ein Abenteuer gehofft, sondern auch seine Frau die aber leider, als es dann endlich soweit war, verstarb. Diese tragische Geschichte bestimmt Fredricksens handeln und verleiht dem Film eine Tiefe die überrascht und bewegt, schafft aber auch eine teilweise düstere Atmosphäre die das jüngste Publikum ein wenig um den erwarteten Spass bringen kann. Als Ausgleich strotzt der Film vor fantasiereichen Einfällen, wie sprechende Hunde und schillernden Paradisvögeln und verfällt dabei wieder zurück in den Kinderfilm den man bei „Oben“ eigentlich erwartet. Als 3D Produktion verschenkt „Oben“ leider etwas Potenzial. Das fliegende Haus und die weit darunter liegenden Felder wirken toll, doch könnte die Teilweise stürmische Rasanten Luftaufnahmen mehr aus der neuen Technik raus holen. Der echte „Ah“ und „Oh“ Effekt bleibt aus, dafür werden die 3D Effekte zu dezent eingesetzt. Auf der anderen Seite bietet das aber den Vorteil, dass unrealistische Bilder, wie Objekte die in den Zuschauerraum fliegen nicht von der Story des Films ablenken. Hat mich Ratatouille nicht wirklich interessiert und Cars eher enttäuscht ist „Oben“ in meinen Augen der bisher beste Film aus dem Hause Pixar. Er ist ein lustiger, unterhaltsamer, anrührender und lebenskluger Film der es schafft unterschiedliche Generation zu fesseln. „Oben“ ist nicht so lustig wie „Ice Age“ oder „Shrek“, will es aber auch gar nicht sein sondern verleiht den Hauptfiguren sympathischen Charakter wie noch kein Animationsfilm zuvor. |
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Gesamt Wertung:
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Verwandte Artikel
Review: Hangover
Vincent Vega am Montag, 3. August 2009 |
Hangover
Cast: Regie: Todd Phillips Erscheinungsjahr: 2009 Produktionsland: USA/Deutschland |
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| Handlung: Das Wochenende vor der Hochzeit wollen Bräutigam Doug (Justin Bartha) und seine beiden besten Freunde, der Weiberheld Phil (Bradley Cooper) und der brave, von seiner Frau dominierte, Zahnarzt Stu (Ed Helms) nochmal richtig die Sau raus lassen. Begleitet werden sie von Dougs zukünftigem, psychisch etwas zurückgebliebenem, Schwager Alan (Zach Galifianakis). Doch aus dem unvergesslichen Abend in Las Vegas soll nichts werden, denn am nächsten morgen erwacht die Jungesellengemeinschaft ohne Erinnerung und total verkartert, neben Hühnern und einem Tiger, in ihrem vollständig verwüsteten Hotelzimmer. Als wenn das nicht reicht finden sie noch ein Baby im Kleiderschrank. Nur einer fehlt: Der Bräutigam. Für die drei übrig gebliebenen beginnt eine schräge Odysee durch Las Vegas in der Hoffnung den letzten Abend zu rekonstruieren und den verloren gegangenen Kumpel wiederzufinden. Dabei treffen sie auf verärgerte Gangs, Mike Thysons Faust, finden einen nackten Chinesen im Kofferraum, stellen fest das Stue verheiratet ist und erleben allerlei abstruse Merkwürdigkeiten. Nur eine Frage bleib: „Wo ist Doug?“ |
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| Review: Ein Jungesellenabschied in Las Vegas der aus dem Ruder läuft, das klingt erstmal nicht sonderlich innovativ. Doch mit „The Hangover“ kreierte Todd Phillips eine grandios lustige Komödie, die anders als die meisten neueren Komödien auf einem höheren Niveau bleibt und mehr bietet als Penis-, Sperma- oder Tittenwitze unter der Gütelinie (Nicht das auch diese manchmal sehr amüsierend sein können). Stattdessen schaffen er und seine beiden Drehbuchautoren Jon Lucas und Scott Moore es ernste Themen wie Freundschaft und Vertrauen in eine Parade aus Gags einzubauen. „The Hangover“ ist somit, trotz des Themas, keine typische Teenie-Komödie, greift aber auf einige Klischees aus dem Gerne zurück. Auch wirken die Gags, die allesamt feuern und lustig ankommen, etwas aneinandergereiht und durch lose Zufälle miteinander verstrickt. So lustig der Film auch ist bleibt am Ende doch das Gefühl aus dem Thema hätte man noch mehr raus holen können. Alles raus geholt haben die Produzenten aber bei der Besetzung. Die Hauptfiguren kommen sympathisch rüber, sind nicht überzeichnet und könnten eigentlich ganz gewöhnlichen Kerle aus jedem Freundeskreis sein. „The Hangover“ erfindet das Komödie Gerne nicht neu. Es ruft keine Lachkrämpfe hervor und ist auch nicht der Film aus den man nächstes Jahr noch Zoten in den Alltag einfließen lässt. Doch er versteht es zu unterhalten und das Publikum zum lachen zu bringen. Er ist ein guter Kontrast zu den Sex-Teen, und Romatischen-Schnulze Komödien der zeigt das auch zurückhaltendes lustig sein kann. Für mich ist es bisher die Komödie des Jahres. Am besten genießt man den Film im Freundeskreis mit einer Kiste Bier. Doch etwas bleibt man auch nach dem Abspann unbefriedigt: „Wo zum Teufel kam das Huhn denn her?“ – Naja eine Forsetzung wurde ja schon angekündigt |
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Gesamt Wertung:
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Vincent Vega


