Nein, auch wenn es so aussieht, die Überschrift hat keinen Tippfehler und es hat auch nichts mit unkontrollierten “Gasen” zu tun.
Flattr ist ein Projekt aus Schweden das da ansetzt wo unsere Politik nicht aus den Puschen kommt. Der Dienst bezeichnet sich selbst als “Social Mikropayment”. Dabei geht es darum die Idee einer “Kulturflatrate” nach zu bauen.
Das Prinzip ist so simpel wie genial. Wer sich bei Flattr registriert gibt einen monatlichen Betrag an, den er bereit ist für kostenlos bereitgestellte Inhalte im Internet zu bezahlen.
Anbieter von Content jedweder Art binden dann auf ihren Seiten den “Flattr-Button” ein. (Bei uns am Ende jedes Artikels zu finden)
Klickt nun ein Flattr User auf den Button merkt sich Flattr das. Er kann auch zwei oder dreimal drauf klicken, jeh nachdem wie dem Nutzer das Angebot gefällt. Am Ende des Monats wird dann der Geldbetrag den der Nutzer freiwillig zu zahlen bereit ist unter allen von ihm getätigten Klicks aufgeteilt und den Anbietern übertragen. Bei uns unterstützt ihr mit den Klicks den jeweiligen Autor des Beitrages direkt. Selbst wenn man nur wenige Euro pro Monat verteilt hilft das ungemein die Ersteller von Inhalten zu motivieren und aus vielen kleinen Bächen wird bekanntlich ein großer Strom.
ihr findet das jetzt doch nicht so simpel? Hier das ganze nochmal als Video mit lustigen kleinen Strichmännchen.
Der Dienst ist im Moment noch in der Beta und nur ausgewählte Nutzer dürfen daran teilnehmen, deswegen wird der Flattr Zähler auf Puremovie wohl noch eine ganze Zeit lang Nullen vorweisen. Doch es ist eben so das die tolle Idee von Flattr unter einem Problem leidet: Dem allseits beliebten “Henne – Ei” Prinzip. Das ganze kann nur funktionieren wenn genug Leute mitmachen. Und hier wollen wir mit gutem Beispiel voran gehen.
Um einen Flattr Account zu beantragen registriert euch unter für die Beta und dann freuen wir uns über jeden Klick.


